Zoll sauber vorbereiten
Warenbeschreibung, Warenwert, Ursprung und Zolltarifnummer müssen zum Produkt passen.
Verkaufe aus Deutschland direkt nach Großbritannien, ohne eine eigene Logistikstruktur im UK aufzubauen. Paket International verbindet Versand, Zoll, DDP/DAP und lokale Zustellung zu einem planbaren E-Commerce-Prozess.
Seit dem Brexit ist der Warenverkehr zwischen EU und Großbritannien wieder grenzüberschreitender Handel. Für Onlinehändler bedeutet das: Versandservice, Zolldaten, Importkosten und VAT sollten bereits vor dem ersten Auftrag zusammenpassen.
Warenbeschreibung, Warenwert, Ursprung und Zolltarifnummer müssen zum Produkt passen.
Das steuerliche Setup sollte bereits vor dem Start des UK-Shops zum Verkaufsmodell passen.
Der internationale Transport wird mit einer geeigneten Zustellung im UK verbunden.
Ein klarer Datenfluss reduziert manuelle Arbeit und verhindert, dass Zoll und Importprozess erst dann auffallen, wenn das Paket bereits unterwegs ist.
Der Kunde bestellt über Shop oder Marktplatz.
Waren-, Versand- und VAT-Daten werden vorbereitet.
Die Sendung durchläuft den erforderlichen Zollprozess.
Die letzte Meile erfolgt über den passenden Zustellservice.
Für Onlinehändler ist der Warenwert einer Sendung ein entscheidender Punkt im UK-Steuer- und Importprozess.
Bei direkt an Verbraucher verkauften Waren, die sich beim Verkauf außerhalb des UK befinden und als Sendung einen Wert von höchstens £135 haben, wird UK VAT grundsätzlich bereits beim Verkauf behandelt. Bei höheren Sendungswerten greifen im Regelfall die normalen Import-VAT- und Zollverfahren.
Gerade im B2C-Geschäft entscheidet die Lieferbedingung darüber, ob der Kunde seine Gesamtkosten bereits im Checkout kennt oder bei der Einfuhr noch mit zusätzlichen Forderungen rechnen muss.
Beim DDP-Modell übernimmt der Versender die vereinbarten Importkosten und die Importabwicklung bis zum Bestimmungsort.
Bei DAP wird die Ware zum vereinbarten Ort geliefert, während Importabfertigung und Einfuhrabgaben grundsätzlich auf Käuferseite liegen.
Dein Händlergeschäft bleibt in Deutschland. Für die Zustellung beim Empfänger kann der Versandprozess mit geeigneten lokalen bzw. UK-tauglichen Zustellstrukturen kombiniert werden.
Für dieses Modell musst du nicht zuerst Lagerflächen, Personal und eine komplette Versandorganisation in Großbritannien aufbauen. Du versendest aus deiner bestehenden Struktur heraus.
Für außerhalb Großbritanniens ansässige Händler gelten eigene VAT-Regeln. Je nach Verkaufsweg, Warenwert und Kundenart kann eine britische VAT-Registrierung erforderlich sein.
Falls dein Setup eine Registrierung, steuerliche Betreuung oder lokale Unterstützung benötigt, können wir die Organisation geeigneter Partner begleiten.
England, Schottland und Wales gehören nicht mehr zum EU-Zollgebiet. Deshalb müssen die für den Export und die britische Einfuhr benötigten Daten bereits im Versandprozess vorhanden sein.
Präzise Produktbeschreibung, Warenwert und Menge bilden die Grundlage der Zollabwicklung.
Zolltarifnummer und Warenursprung beeinflussen Zollsatz und mögliche Präferenzbehandlung.
Wer als Importeur in England, Schottland oder Wales auftritt, kann eine GB-EORI benötigen.
Besonders beim regelmäßigen Versand sollten Bestell-, Waren- und Empfängerdaten nicht für jede UK-Sendung erneut manuell übertragen werden.
Empfänger-, Artikel- und Bestelldaten aus bestehenden Systemen nutzen.
Relevante Wareninformationen direkt mit dem Versandauftrag verbinden.
Sendungsnummern und Status wieder an Shop oder ERP übertragen.
Das Modell eignet sich besonders für Unternehmen, die Großbritannien als Absatzmarkt erschließen oder bestehende UK-Verkäufe professioneller abwickeln möchten, ohne sofort eine eigene britische Logistik aufzubauen.
UK-Bestellungen über den bestehenden Onlineshop zentral abwickeln.
Direktgeschäft mit britischen Kunden aufbauen, ohne eigenes UK-Lager.
Versandvolumen erhöhen, ohne Zoll und Import manuell mitwachsen zu lassen.
Abhängig von Versandservice, Versandtag, Warenart und Zollabwicklung sind Laufzeiten von etwa 3–7 Tagen möglich.
Für das hier beschriebene Versandmodell ist kein eigenes UK-Lager notwendig. Die Bestellungen können aus deiner bestehenden Lager- und Versandstruktur heraus versendet werden.
Bei bestimmten direkten B2C-Verkäufen nach Great Britain bis zu einem Sendungswert von £135 wird UK VAT grundsätzlich bereits beim Verkauf behandelt. Oberhalb dieser Grenze greifen normalerweise die regulären Importverfahren.
Das hängt unter anderem von Verkaufsmodell, Kundenart, Warenwert und Marketplace-Nutzung ab. Nicht im UK ansässige Unternehmen können bereits ab der ersten steuerpflichtigen UK-Lieferung registrierungspflichtig sein.
Wenn für dein Modell eine UK-VAT-Registrierung oder steuerliche Unterstützung benötigt wird, können wir bei der Organisation eines geeigneten Partners unterstützen.
DDP ermöglicht häufig eine transparentere Customer Experience, weil der Verkäufer die vereinbarten Importkosten übernimmt. Bei DAP trägt der Empfänger die Importseite. Welches Modell sinnvoll ist, hängt vom konkreten Versandsetup ab.
Wenn dein Unternehmen als Importeur in England, Schottland oder Wales auftritt, kann eine GB-EORI erforderlich sein. Die benötigte Struktur sollte vor dem Start des Versandmodells geprüft werden.
Nein. Für Nordirland gelten bei bestimmten Warenbewegungen eigene VAT- und Zollregeln. Deshalb sollte Nordirland getrennt von Great Britain betrachtet werden.
Je nach System können Bestell-, Empfänger-, Waren- und Versanddaten über Plugins, Integrationen oder APIs in den Versandprozess übernommen werden.
Je nach Versandmodell lassen sich Transportkosten und mögliche Einfuhrabgaben bereits vor dem Versand berücksichtigen. Das ist insbesondere bei DDP-Lösungen für den E-Commerce relevant.
Wir prüfen gemeinsam Laufzeit, Carrier, DDP oder DAP, Zollprozess, UK VAT und die passende technische Anbindung für deinen Versand nach Großbritannien.