Verkauf im Checkout
Der Kunde bestellt wie gewohnt. Steuer- und Wareninformationen werden bereits im Verkaufsprozess berücksichtigt.
Verbinde deinen Onlineshop mit einem Versandprozess, der norwegische VAT, Zollinformationen und grenzüberschreitende Zustellung von Anfang an berücksichtigt. Für eine bessere Customer Experience – ohne eigene Logistikstruktur in Norwegen.
Norwegen gehört nicht zum EU-Zollgebiet. Für Onlinehändler bedeutet das jedoch nicht automatisch komplizierte Nachzahlungen beim Empfänger: Für geeignete niedrigwertige B2C-Waren bietet Norwegen mit VOEC ein speziell für E-Commerce entwickeltes Verfahren.
Der Kunde bestellt wie gewohnt. Steuer- und Wareninformationen werden bereits im Verkaufsprozess berücksichtigt.
VOEC-Nummer, Warenwert und Produktinformationen müssen korrekt an den Transportprozess übergeben werden.
Bei korrekt abgewickelten VOEC-Sendungen wird die VAT bereits beim Kauf berücksichtigt.
Für viele klassische E-Commerce-Produkte kann VOEC die Abwicklung vereinfachen. Entscheidend ist dabei der Wert des einzelnen Artikels – nicht nur der Gesamtwert des Pakets.
Bei geeigneten Waren mit einem Wert unter 3.000 NOK pro Artikel kann ein VOEC-registrierter Händler die norwegische VAT bereits beim Verkauf berechnen und anschließend über das vereinfachte Verfahren melden.
Die VOEC-Grenze bezieht sich auf den einzelnen Artikel. Dadurch können mehrere geeignete Produkte gemeinsam versendet werden, obwohl der Gesamtwert des Pakets über 3.000 NOK liegt – solange jeder einzelne Artikel unterhalb der Grenze bleibt.
Gesamtwert: 4.000 NOK. Jeder einzelne Artikel liegt jedoch unter der VOEC-Grenze von 3.000 NOK.
Befindet sich ein Artikel oberhalb der Wertgrenze in der Sendung, muss die Sendung entsprechend außerhalb des VOEC-Verfahrens behandelt werden.
Für den Kunden macht es einen erheblichen Unterschied, ob der Gesamtpreis bereits beim Checkout klar ist oder zusätzliche VAT und Abfertigungsgebühren erst bei der Einfuhr auftauchen.
Die norwegische VAT wird bereits beim Kauf erhoben. Die VOEC-Nummer wird digital an den Transporteur übergeben, damit die Sendung im vereinfachten Verfahren erkannt wird.
Ist der Shop nicht für VOEC registriert oder ist die Ware nicht VOEC-fähig, können VAT, mögliche Zölle und Abfertigungsentgelte erst beim Import entstehen.
Entscheidend ist nicht nur das Label. Shopdaten, VOEC-Status und Transportdaten müssen miteinander verbunden sein.
Artikelwert, Warenart und VOEC-Fähigkeit bestimmen.
Bei VOEC-fähigen B2C-Waren norwegische VAT im Checkout berücksichtigen.
VOEC-Nummer und Versanddaten digital an den Carrier übergeben.
Transport und letzte Meile über geeignete Zustellnetze abwickeln.
Die 3.000-NOK-Grenze allein reicht nicht aus. Bestimmte Warenarten sind vom VOEC-Verfahren ausgeschlossen und müssen regulär importiert beziehungsweise gesondert geprüft werden.
Der norwegische Standard-VAT-Satz beträgt derzeit 25 Prozent. Je nach Produkt können jedoch andere Steuersätze oder Sonderregeln gelten.
Für VOEC-registrierte Händler erfolgt die Meldung der vereinnahmten VAT über das vereinfachte VOEC-Verfahren.
Nicht automatisch. Bei einer regulären norwegischen VAT-Registrierung sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland von der allgemeinen Pflicht befreit, einen norwegischen VAT-Vertreter zu bestellen. Trotzdem kann externe steuerliche Unterstützung je nach Geschäftsmodell sinnvoll sein.
Eine Fiskalvertretung ist bei der regulären VAT-Registrierung nicht automatisch verpflichtend.
VOEC und reguläres VAT-Register sind unterschiedliche Verfahren und sollten passend zum Geschäftsmodell gewählt werden.
Bei Bedarf können geeignete steuerliche Partner und Ansprechpartner in den Prozess eingebunden werden.
Verkauft dein Shop sowohl an Privatkunden als auch an norwegische Unternehmen, sollten die Prozesse sauber getrennt werden. Für B2B-Sendungen gelten andere Import- und VAT-Abläufe als im klassischen VOEC-B2C-Verfahren.
Für geeignete niedrigwertige Waren an norwegische Verbraucher kann VOEC eine klare Endpreis-Darstellung ermöglichen.
Geschäftskunden sollten anhand ihrer Unternehmens- und Importdaten erkannt und über den passenden Zollprozess abgewickelt werden.
Bei regelmäßigem Versand nach Norwegen sollten Empfänger-, Waren-, VAT- und Versanddaten möglichst direkt aus deinen bestehenden Systemen in den Versandprozess übernommen werden.
Warenwert und Kundentyp bereits beim Verkauf berücksichtigen.
Relevante steuerliche Informationen dem Versandauftrag zuordnen.
Sendungsnummern und Status wieder an Shop oder ERP zurückspielen.
Besonders interessant ist das Modell für Unternehmen, die bereits einen funktionierenden Shop und Versandprozess haben und norwegische Kunden erreichen möchten, ohne parallel eine komplette lokale Logistik aufzubauen.
B2C-Bestellungen nach Norwegen sauber mit VAT und Versand verbinden.
Direktgeschäft aufbauen, ohne sofort ein eigenes Lager in Norwegen einzurichten.
Mehr Bestellungen abwickeln, ohne VAT- und Zolldaten manuell mitwachsen zu lassen.
VOEC steht für VAT On E-Commerce. Das norwegische Verfahren ermöglicht ausländischen Onlinehändlern, bei bestimmten niedrigwertigen B2C-Waren die norwegische VAT direkt beim Verkauf einzuziehen und vereinfacht zu melden.
Die Wertgrenze beträgt 3.000 NOK je Artikel. Sie gilt nicht für den Gesamtwert des gesamten Pakets.
Ja. Mehrere VOEC-fähige Artikel können gemeinsam versendet werden, obwohl ihr Gesamtwert über 3.000 NOK liegt, solange jeder einzelne Artikel unterhalb der Wertgrenze liegt.
Nein. Versand- und sonstige Zusatzkosten werden bei der Ermittlung des Artikelwerts für die VOEC-Grenze nicht einbezogen. Bei der Berechnung der einzuziehenden VAT werden Zusatzkosten jedoch berücksichtigt.
Entscheidend ist, dass die VOEC-Nummer digital an den für den Transport verantwortlichen Carrier übermittelt wird. Dadurch kann die Sendung korrekt als VOEC-Sendung erkannt werden.
Unter anderem Lebensmittel und Getränke, bestimmte verbrauchsteuerpflichtige Waren sowie illegale oder nach norwegischem Recht beschränkte Waren sind vom normalen VOEC-Warenverfahren ausgeschlossen.
Der reguläre norwegische VAT-Satz beträgt derzeit 25 Prozent. Für bestimmte Waren und Leistungen gelten reduzierte Sätze oder Sonderregeln.
Bei einer regulären norwegischen VAT-Registrierung besteht für Unternehmen mit Sitz in Deutschland nicht automatisch die allgemeine Pflicht, einen norwegischen VAT-Vertreter einzusetzen. Das konkrete steuerliche Setup sollte dennoch anhand des Geschäftsmodells geprüft werden.
Das VOEC-Warenverfahren ist auf Verkäufe niedrigwertiger Waren an norwegische Verbraucher ausgerichtet. B2B-Sendungen sollten deshalb getrennt über den passenden Import- und VAT-Prozess abgewickelt werden.
Bei Waren, für die VAT nicht bereits im Checkout erhoben wurde, muss der Empfänger die norwegische VAT und gegebenenfalls weitere Einfuhrkosten beim Import bezahlen. Der Transportdienstleister kann zusätzlich eine Abfertigungsgebühr berechnen.
Wir prüfen gemeinsam, welche Waren über VOEC laufen können, wie dein Shop die norwegische VAT abbildet und wie die notwendigen Daten bis zum Carrier gelangen.