Paket nach Südkorea versenden – Zoll, Kosten und Laufzeit
Waren von Deutschland nach Südkorea schnell und korrekt versenden
Südkorea ist für deutsche Unternehmen ein wichtiger Absatzmarkt in Asien. Maschinen, Ersatzteile, Elektronik, Messtechnik und andere hochwertige Waren werden regelmäßig von Deutschland in die Republik Korea geliefert.
- Versand von Deutschland nach Südkorea
- Paket-, Express- und Frachtlösungen
- Carrier und Versandkosten vergleichen
- Internationale Sendungsverfolgung
- Zoll- und Wareninformationen zentral vorbereiten
- Vorteile des EU-Korea-Freihandelsabkommens nutzen
- DAP und mögliche DDP-Lösungen
- Geeignet für regelmäßige B2B-Sendungen
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Versand nach Südkorea effizient vorbereiten
Südkorea verfügt über eine moderne Zoll- und Logistikinfrastruktur. Trotzdem hängen eine schnelle Abfertigung und korrekte Berechnung der Importkosten wesentlich von vollständigen Wareninformationen ab.
Besonders wichtig sind eine genaue Beschreibung, der Warenwert, das Ursprungsland sowie die korrekte Zolltarifnummer beziehungsweise der HS-Code.
Versandgeschwindigkeit passend auswählen
Südkorea ist sehr gut an internationale Expressnetzwerke angebunden. Zeitkritische Waren können häufig innerhalb weniger Werktage zugestellt werden. Für weniger dringende Sendungen stehen günstigere Standardlösungen zur Verfügung.
Präferenzursprung prüfen
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea kann die Zollbelastung deutlich reduzieren. Dafür muss die Ware jedoch die geltenden Ursprungsregeln erfüllen und der notwendige Präferenznachweis vorliegen.
Empfängerdaten vollständig erfassen
Neben der korrekten Anschrift sind Telefonnummer und E-Mail-Adresse besonders hilfreich. Bei privaten Empfängern kann für die Einfuhr zusätzlich ein koreanischer Personal Customs Clearance Code erforderlich sein.
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Wichtige Informationen zu Zoll & Einfuhrabgaben
DAP oder DDP beim Versand nach Südkorea?
Bei einer Lieferung nach Südkorea sollte bereits vor der Buchung feststehen, wer Zoll, VAT und weitere Importkosten übernimmt.
Bei DAP organisiert der Versender den Transport bis zum vereinbarten Bestimmungsort. Die Einfuhrabfertigung und anfallende Importkosten trägt grundsätzlich der Empfänger.
Bei DDP werden die vereinbarten Einfuhrabgaben dagegen vom Versender übernommen. Besonders im E-Commerce kann dies für den Käufer komfortabler sein, weil die Kosten bereits im Kaufprozess berücksichtigt werden können.
Ob DDP angeboten werden kann, hängt jedoch von Carrier, Warenart, Empfänger und gewähltem Versandservice ab.
Die Unterschiede zwischen den Lieferbedingungen erklären wir ausführlicher in unserem Ratgeber zu DAP und DDP beim internationalen Versand.
Zoll nach Südkorea: Freihandelsabkommen richtig nutzen
Für Waren aus der Europäischen Union besteht ein wichtiger Vorteil: Zwischen der EU und Südkorea gilt ein Freihandelsabkommen.
Dadurch können Waren mit EU-Präferenzursprung abhängig von ihrer Zolltarifnummer zu einem reduzierten Zollsatz oder vollständig zollfrei eingeführt werden.
Dabei reicht es allerdings nicht aus, dass die Ware lediglich aus Deutschland verschickt wird. Sie muss die jeweiligen Ursprungsregeln des Abkommens erfüllen.
Für Sendungen mit Ursprungserzeugnissen im Wert von höchstens 6.000 Euro kann jeder Ausführer die vorgeschriebene Ursprungserklärung auf einem Handelspapier abgeben.
Liegt der Wert der Ursprungserzeugnisse über 6.000 Euro, benötigt ein EU-Ausführer grundsätzlich die Bewilligung als Ermächtigter Ausführer, um die Ursprungserklärung ausstellen zu können. Für das EU-Korea-Abkommen ist genau diese Ursprungserklärung der relevante Präferenznachweis.
Vor dem Versand sollte daher geprüft werden, ob die Ware tatsächlich präferenzbegünstigt ist.
Weitere Hinweise zur Warenklassifizierung finden Sie in unserem Ratgeber zur Zolltarifnummer und zum HS-Code.
Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in Südkorea?
Der reguläre koreanische VAT-Satz beträgt 10 Prozent.
Bei Importwaren wird die VAT grundsätzlich auf eine Bemessungsgrundlage erhoben, die neben dem Zollwert auch Zoll und gegebenenfalls weitere Verbrauchsteuern umfasst.
Deshalb kann auch bei einem Zollsatz von 0 Prozent weiterhin koreanische VAT anfallen.
Besonderheiten beim Zoll in Südkorea
Eine der wichtigsten Besonderheiten ist das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea. Unternehmen sollten daher vor jeder gewerblichen Lieferung prüfen, ob ihre Ware EU-Präferenzursprung besitzt.
Ebenso wichtig ist der richtige Nachweis. Beim EU-Korea-Abkommen wird keine klassische EUR.1 als Standard-Präferenznachweis verwendet. Stattdessen erfolgt der Nachweis über die vorgeschriebene Ursprungserklärung auf einem Handelspapier. Bis 6.000 Euro kann diese grundsätzlich jeder Ausführer abgeben. Oberhalb dieser Grenze ist die Bewilligung als Ermächtigter Ausführer erforderlich.
Für die reguläre Einfuhranmeldung können unter anderem Rechnung, Packliste, Transportdokument und gegebenenfalls Ursprungs- oder Prüfunterlagen verlangt werden.
Für bestimmte Produkte gelten darüber hinaus koreanische Zulassungs-, Sicherheits-, Quarantäne- oder Kennzeichnungsvorschriften. Das betrifft beispielsweise Lebensmittel, Pflanzen, Arzneimittel, Medizinprodukte und verschiedene technische Produkte.
Paket nach Südkorea versenden: Was Unternehmen wissen sollten
Südkorea gehört zu den technologisch führenden Volkswirtschaften Asiens. Für deutsche Unternehmen ist das Land ein bedeutender Absatzmarkt, insbesondere für hochwertige Industrie- und Technologieprodukte.
Allein 2025 exportierte Deutschland Waren im Wert von rund 17,9 Milliarden Euro nach Südkorea. Damit gehörte das Land weiterhin zu den wichtigsten deutschen Exportmärkten außerhalb Europas.
Für Unternehmen, die Waren nach Seoul, Busan, Incheon oder in andere Regionen Südkoreas liefern, bietet die gute internationale Logistikanbindung einen weiteren Vorteil. Paket- und Expresssendungen können vergleichsweise schnell transportiert werden.
Welche Dokumente brauche ich für Südkorea?
Bei kommerziellen Warensendungen wird in der Regel eine Handelsrechnung benötigt.
Sie sollte unter anderem folgende Informationen enthalten:
- Versender und Empfänger
- genaue Warenbeschreibung
- Menge
- Warenwert und Währung
- Ursprungsland
- Zolltarifnummer
- Versandzweck
Bei nicht kommerziellen Warenbewegungen kann abhängig vom Versandgrund eine Proforma-Rechnung verwendet werden.
Wann welches Dokument benötigt wird, erklären wir unter <a href=”https://help.paket-international.com/portal/de/kb/articles/handelsrechnung-oder-proforma-rechnung-welche-brauche-ich-beim-internationalen-versand”>Handelsrechnung oder Proforma-Rechnung</a>.
Freihandelsabkommen kann Zollkosten reduzieren
Der Versand nach Südkorea bietet für europäische Unternehmen einen besonderen Vorteil.
Erfüllt eine Ware die Ursprungsregeln des EU-Korea-Abkommens, kann sie je nach Zolltarifnummer zu einem reduzierten Zollsatz oder zollfrei nach Südkorea eingeführt werden.
Dabei ist wichtig:
Versand aus Deutschland bedeutet nicht automatisch EU-Präferenzursprung.
Entscheidend sind Herstellung, verwendete Vormaterialien und die produktspezifischen Ursprungsregeln.
Warenbeschreibung und HS-Code korrekt angeben
Auch in Südkorea entscheidet die Zolltarifnummer darüber, welcher Zollsatz und welche weiteren Einfuhrvorschriften gelten.
Eine Beschreibung wie:
„Machine Parts“
ist deshalb wenig hilfreich.
Besser wäre beispielsweise:
„Stainless steel valve for industrial filling machine“
Damit lässt sich die Ware eindeutiger klassifizieren.
Weitere Informationen finden Sie unter <a href=”https://help.paket-international.com/portal/de/kb/articles/zolltarifnummer-hs-code-welche-nummer-brauche-ich-beim-internationalen-versand”>HS-Code und Zolltarifnummer bestimmen</a>.
Wie lange dauert der Versand nach Südkorea?
Südkorea lässt sich aus Deutschland vergleichsweise schnell erreichen.
Bei Expressservices können Sendungen teilweise innerhalb von etwa zwei Werktagen zugestellt werden. Beim Standard-Paketversand nennt DHL aktuell eine Laufzeitorientierung von 6 bis 13 Werktagen.
Die tatsächliche Laufzeit hängt jedoch von Carrier, Zielort, Warenart und Dauer der Zollabfertigung ab.
Versandkosten nach Südkorea vergleichen
Die Kosten werden anhand der konkreten Sendungsdaten berechnet.
Entscheidend sind insbesondere:
- Gewicht
- Abmessungen
- Abholadresse
- Zielort
- gewünschte Geschwindigkeit
- Warenart
- gewählter Carrier
Über den Versandkostenrechner von Paket International können verfügbare Versandservices verglichen werden.
Typische Fehler beim Versand nach Südkorea vermeiden
Südkorea verfügt über sehr effiziente Zollprozesse. Unvollständige Daten können eine Sendung trotzdem ausbremsen.
Besonders häufig entstehen Probleme durch eine ungenaue Warenbeschreibung oder eine falsche Zolltarifnummer.
Auch beim Freihandelsabkommen gibt es eine typische Falle: Nicht jede Ware, die aus Deutschland verschickt wird, ist automatisch eine Ware mit EU-Präferenzursprung.
Daher sollte geprüft werden:
- Ist die Zolltarifnummer korrekt?
- Erfüllt die Ware die Ursprungsregel?
- Ist eine Ursprungserklärung möglich?
- Ist bei einem Warenwert über 6.000 Euro eine Bewilligung als Ermächtigter Ausführer vorhanden?
- Stimmen Warenwert und Rechnung überein?
- Gelten für die Ware koreanische Zulassungs- oder Einfuhrvorgaben?
Bei privaten Empfängern sollten außerdem die für die koreanische Zollabfertigung benötigten persönlichen Importdaten rechtzeitig vorliegen.
Je genauer die Sendung vorbereitet ist, desto geringer ist das Risiko unnötiger Rückfragen.
Welche Waren werden häufig von Deutschland nach Südkorea versendet?
Südkorea ist ein hoch entwickelter Industriemarkt. Entsprechend gefragt sind aus Deutschland vor allem technisch anspruchsvolle Produkte.
Zu den relevanten Warengruppen gehören unter anderem Maschinen und Anlagen, Fahrzeuge und Ersatzteile, chemische Erzeugnisse, Elektrotechnik, Mess- und Regeltechnik, Elektronik sowie pharmazeutische Produkte.
Besonders interessant ist der Markt für Maschinen und Ausrüstung rund um die Halbleiterproduktion. Auch deutsche Maschinenbauer sind in Südkorea stark vertreten. Im Jahr 2024 bezog das Land Maschinen im Wert von rund 4,5 Milliarden US-Dollar aus Deutschland.
Weitere internationale Märkte finden Sie in unserer Länderübersicht für den weltweiten Versand.
Versandinformationen: Südkorea
Welche Versandarten gibt es nach Südkorea?
Südkorea ist hervorragend an internationale Transportnetze angebunden.
Für kleinere und mittelgroße Sendungen stehen Paket- und Expressservices zur Verfügung. Bei zeitkritischen Ersatzteilen oder Geschäftssendungen eignet sich häufig ein internationaler Expressversand.
Größere oder schwere Waren können als Palette oder über individuelle Frachtlösungen verschickt werden.
Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite zu internationalen Versandarten.
Wie werden Waren nach Südkorea transportiert?
Paket- und Expresssendungen aus Deutschland werden überwiegend per Luftfracht nach Südkorea transportiert.
Ein wichtiger internationaler Umschlagpunkt ist die Metropolregion Seoul mit dem Flughafen Incheon.
Für größere Warenmengen spielt außerdem die Seefracht eine wichtige Rolle. Südkorea verfügt mit Busan über einen der bedeutenden Containerhäfen Asiens.
Für größere oder komplexe Sendungen kann deshalb eine individuelle internationale Frachtlösung sinnvoll sein.
Welche Einfuhrabgaben entstehen in Südkorea?
Die Höhe der Importkosten hängt stark von der Ware ab.
Mögliche Kostenbestandteile sind:
Einfuhrzoll
10 % VAT
gegebenenfalls Verbrauchsteuern
mögliche Gebühren für besondere Prüf- oder Abfertigungsverfahren
Durch das EU-Korea-Freihandelsabkommen kann der Zoll für Waren mit EU-Präferenzursprung reduziert werden oder vollständig entfallen.
Die VAT kann jedoch auch dann anfallen, wenn die Ware zollfrei eingeführt wird.
Weitere Grundlagen finden Sie in unserem Ratgeber zu Zoll und Einfuhrabgaben.
Was kostet ein Paket nach Südkorea?
Die Versandkosten hängen von Gewicht, Paketmaßen, Zielort und gewünschter Laufzeit ab.
Expressservices sind meist teurer, ermöglichen dafür aber eine besonders schnelle Zustellung.
Neben dem Transportpreis sollten bei Warensendungen auch mögliche Importkosten berücksichtigt werden. Durch das EU-Korea-Freihandelsabkommen kann bei Waren mit EU-Präferenzursprung allerdings eine deutliche Zollersparnis entstehen.
Nutzen Sie den Versandkostenrechner, um verfügbare Tarife für Ihre Sendung zu vergleichen.
Versand nach Südkorea für Onlinehändler
Südkorea verfügt über einen stark digitalisierten E-Commerce-Markt. Beim grenzüberschreitenden Versand sollten Händler jedoch die koreanischen Anforderungen an private Einfuhren berücksichtigen.
Für bestimmte Express- und Kleinsendungen privater Empfänger kann ein Personal Customs Clearance Code (PCCC) erforderlich sein. Dieser dient zur Identifizierung des Empfängers bei der Zollabfertigung. Die koreanische Zollverwaltung nennt den persönlichen Clearance-Code ausdrücklich als erforderliche Angabe für bestimmte vereinfachte Expressabfertigungen.
Für persönliche Gebrauchswaren gilt grundsätzlich eine Freigrenze von 150 US-Dollar. Diese sollte allerdings nicht pauschal auf gewerbliche B2B-Lieferungen übertragen werden.
Onlinehändler sollten außerdem klar zwischen DAP und DDP unterscheiden, damit Käufer bereits vor Abschluss der Bestellung wissen, wer Importkosten übernimmt.
Weitere Informationen finden Sie unter DAP und DDP einfach erklärt.
Was macht den Versand nach Südkorea besonders?
Die größte Besonderheit ist das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Republik Korea.
Dadurch können europäische Unternehmen bei vielen Waren Zollvorteile nutzen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Ware die jeweilige Ursprungsregel erfüllt und der vorgeschriebene Präferenznachweis vorliegt.
Südkorea unterscheidet außerdem zwischen vereinfachten und regulären Einfuhrverfahren. Bei Postsendungen können beispielsweise Waren zum Verkauf, beschränkte Produkte und Sendungen über bestimmten Wertgrenzen eine reguläre Einfuhranmeldung erfordern.
Für regulierte Produkte sollten deshalb die produktspezifischen koreanischen Vorschriften bereits vor dem Versand geprüft werden.
Welche Versanddienstleister liefern nach Südkorea?
Südkorea ist sehr gut an internationale Paket- und Expressnetze angebunden.
Je nach Sendung können unterschiedliche internationale Carrier eingesetzt werden. Welcher Service verfügbar und wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt unter anderem von Gewicht, Abmessungen, Zielort, Warenart und gewünschter Laufzeit ab.
Über Paket International können Unternehmen verfügbare Carrier und Services für ihre konkrete Sendung vergleichen.
Bei besonders zeitkritischen Waren kann ein Expressversand nach Südkorea interessant sein.
Häufige Fragen zum Versand
Kann ich ein Paket von Deutschland nach Südkorea schicken?
Ja. Paket-, Express- und Warensendungen können von Deutschland in die Republik Korea verschickt werden. Die verfügbaren Services hängen von Gewicht, Abmessungen, Inhalt und Zieladresse ab.
Wie lange dauert ein Paket nach Südkorea?
Expresssendungen können Südkorea je nach Service teilweise innerhalb von etwa zwei Werktagen erreichen. DHL nennt für den Standard-Paketversand aktuell 6 bis 13 Werktage als Laufzeitorientierung.
Muss ein Paket nach Südkorea durch den Zoll?
Ja. Südkorea gehört nicht zur Europäischen Union. Warensendungen müssen deshalb für den Export und die Einfuhr zollrechtlich dokumentiert werden.
Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in Südkorea?
Der reguläre VAT-Satz beträgt 10 Prozent. Die Steuer kann auch bei Waren anfallen, die aufgrund des Freihandelsabkommens zollfrei eingeführt werden.
Gibt es zwischen der EU und Südkorea ein Freihandelsabkommen?
Ja. Das Freihandelsabkommen ermöglicht für Waren mit entsprechendem EU-Präferenzursprung reduzierte oder entfallende Zollsätze. Die produktspezifischen Ursprungsregeln müssen jedoch erfüllt sein.
Brauche ich eine EUR.1 für Südkorea?
Beim EU-Korea-Abkommen wird der Präferenzursprung grundsätzlich über eine vorgeschriebene Ursprungserklärung auf einem Handelspapier nachgewiesen. Bis zu einem Wert von 6.000 Euro an Ursprungserzeugnissen kann sie grundsätzlich jeder Ausführer erstellen. Bei höheren Werten benötigt ein EU-Ausführer den Status als Ermächtigter Ausführer.
Welche Dokumente brauche ich für den Versand nach Südkorea?
In der Regel werden bei kommerziellen Sendungen eine Handelsrechnung und vollständige Zolldaten benötigt. Bei regulären Importverfahren können außerdem Packliste, Transportdokument, Ursprungsnachweis sowie je nach Ware Genehmigungs- oder Prüfdokumente verlangt werden.
Kann ich DDP nach Südkorea versenden?
DDP kann abhängig von Carrier, Warenart und Importkonstellation möglich sein. Dabei übernimmt der Versender die vereinbarten Einfuhrabgaben. Die konkrete Verfügbarkeit sollte vor der Buchung geprüft werden.
Wer zahlt bei DAP die Einfuhrabgaben in Südkorea?
Bei DAP ist grundsätzlich der Empfänger für Einfuhrabfertigung, Zoll, VAT und andere Importkosten verantwortlich.
Was ist der Personal Customs Clearance Code in Südkorea?
Der Personal Customs Clearance Code, kurz PCCC, ist eine persönliche Identifikationsnummer für die koreanische Zollabfertigung. Private Empfänger können ihn unter anderem bei vereinfachten Einfuhrverfahren für Expresssendungen benötigen.
Gibt es in Südkorea eine Zollfreigrenze?
Für Waren zum persönlichen Gebrauch besteht grundsätzlich eine Freigrenze von 150 US-Dollar. Für Sendungen aus den USA gelten teilweise andere Grenzen. Die Regel sollte nicht pauschal auf gewerbliche Warenlieferungen übertragen werden.
Welche Waren dürfen nicht nach Südkorea eingeführt werden?
Verboten oder stark beschränkt sind unter anderem Betäubungsmittel, bestimmte Waffen, Fälschungen sowie weitere gesetzlich kontrollierte Waren. Für verschiedene Lebensmittel, Pflanzen, Arzneimittel und andere regulierte Produkte können Genehmigungen erforderlich sein.





