Einfuhr richtig vorbereiten
Produktbeschreibung, Warenwert, Ursprung und Zolltarifnummer liefern die Grundlage für die US-Abfertigung.
Erschließe den US-Markt mit Direktversand aus Deutschland. Paket International bringt Carrier-Auswahl, Versanddokumente, DDP/DAP und Tracking in einen durchgängigen Prozess – aus deiner bestehenden Versandstruktur heraus.
*Orientierung für ausgewählte Services. Zielregion, Warenart, Versandtag und Zollabfertigung beeinflussen die tatsächliche Laufzeit.
Beim Verkauf in die USA zählen neben dem Transportpreis auch Importkosten, Produktdaten und ein nachvollziehbares Liefererlebnis. Wenn diese Punkte vor der ersten Bestellung geklärt sind, lässt sich der Versand besser automatisieren.
Produktbeschreibung, Warenwert, Ursprung und Zolltarifnummer liefern die Grundlage für die US-Abfertigung.
Transport, mögliche Zölle und Abfertigungsgebühren gehören in deine Kalkulation. Sales Tax wird separat geprüft.
Wähle einen Service, der zu Warenkorb, Lieferadresse und Erwartung deiner US-Kunden passt.
Verbinde Bestelldaten mit den benötigten Versand- und Wareninformationen. So müssen Teams die gleichen Angaben nicht bei jeder Sendung neu erfassen.
Die Bestellung kommt aus deinem Shop, ERP oder Marktplatz in den Versandprozess.
Artikelinformationen, Empfängeradresse und Lieferbedingung werden zusammengeführt.
Label und Dokumente werden vorbereitet; Export und US-Import werden abgewickelt.
Die Sendung erreicht die US-Zieladresse. Tracking macht ihren Weg nachvollziehbar.
Für Verkäufe in die USA ist eine aktuelle Kalkulation erforderlich. Die frühere 800-Dollar-Grenze eignet sich nicht mehr als pauschale Grundlage für zollfreie B2C-Lieferungen.
Die frühere pauschale De-minimis-Befreiung für kommerzielle Sendungen bis 800 US-Dollar ist seit dem 29. August 2025 ausgesetzt. Ein niedriger Warenwert bedeutet deshalb keine automatische Zollbefreiung.
Welche Abgaben anfallen, richtet sich unter anderem nach Produkt, Zolltarifnummer, Warenursprung und den zum Einfuhrzeitpunkt geltenden Vorschriften.
Regelstand: 2. Oktober 2026. Offizielle Regelung zur De-minimis-Aussetzung ↗
Die Lieferbedingung bestimmt, wer die Einfuhr organisiert und bezahlt. Für deinen US-Shop sollte diese Entscheidung zu Preisgestaltung, Checkout und Kundenkommunikation passen.
Bei DDP trägt der Verkäufer die Importabfertigung und die anfallenden Einfuhrabgaben. Das Importeur- und Abrechnungsmodell wird vor dem Versand mit dem gewählten Service abgestimmt.
Bei DAP organisiert der Verkäufer den Transport zum vereinbarten Zielort. Der Käufer übernimmt die Importabfertigung und die fälligen Einfuhrabgaben.
Die USA sind ein großer Versandmarkt mit unterschiedlichen Zielregionen. Der passende Service berücksichtigt deshalb Laufzeit, Abdeckung, Zustelladresse und mögliche Zuschläge.
Deine Waren können aus dem bestehenden Lager oder einem vereinbarten Versandstandort in Deutschland direkt an US-Kunden gehen. Ein eigenes US-Lager ist für dieses Direktversandmodell nicht erforderlich.
Die USA haben keine landesweit einheitliche Mehrwertsteuer nach dem UK-VAT-Modell. Sales- und Use-Tax-Regeln unterscheiden sich nach Bundesstaat und teilweise nach lokaler Zuständigkeit.
Auch ausländische Händler können durch Umsätze oder eine physische Präsenz Registrierungspflichten auslösen. Lass für deine Zielmärkte prüfen, ob ein steuerlicher Nexus besteht und wer bei Shop- oder Marketplace-Verkäufen die Steuer erhebt.
Beispiel: offizielle Regeln für Remote Seller in Kalifornien ↗
Ein reibungsloser Ablauf beginnt mit belastbaren Produktinformationen. Wir stimmen die für deinen Versand benötigten Daten und Dokumente auf das vereinbarte Modell ab. Bei Bedarf gehört auch eine deutsche Ausfuhranmeldung dazu.
Genaue Artikelbezeichnung, Menge, realistischer Warenwert und Ursprungsland bilden die Basis der Dokumente.
Die US-Einreihung im HTS und der tatsächliche Warenursprung bestimmen zusammen mit den aktuellen Regeln die Abgaben.
Lege vorab fest, wer als Importer of Record auftritt und welche Importeurdaten oder Vollmachten der Service benötigt.
Nutze die vorhandenen Bestell-, Artikel- und Empfängerdaten deiner Systeme. Je nach Anbindung lassen sich Versandlabel, Dokumente und Tracking in deine bestehenden Abläufe integrieren.
Verarbeite Bestellungen aus Shop, Marktplatz oder ERP über die passende Integration.
Führe die benötigten Produktdaten mit Versandservice und Lieferbedingung zusammen.
Übertrage Sendungsnummern und Status abhängig von der Anbindung zurück an dein System.
Ob du den US-Markt erstmals erschließt oder regelmäßige Bestellungen verschickst: Ein klarer Versandprozess hilft dir, zusätzliche Absatzmöglichkeiten aus deiner bestehenden Struktur heraus zu nutzen.
Beliefere US-Käufer aus Deutschland und binde den Versand in deinen Shopprozess ein.
Verkaufe direkt an US-Endkunden und prüfe für dein Sortiment den passenden Importprozess.
Standardisiere Daten und Versandabläufe, damit steigende Bestellzahlen besser bearbeitet werden können.
Für ausgewählte Services sind etwa 2–7 Tage möglich. Lieferadresse, Versandtag, Warenart und die Dauer der Zollabfertigung beeinflussen die Laufzeit. Die konkrete Serviceangabe wird bei der Auswahl geprüft.
Ja. Für das beschriebene Direktversandmodell werden Bestellungen aus Deutschland an US-Empfänger verschickt. Die benötigten Importeurdaten und Produktanforderungen müssen trotzdem vorab geklärt werden.
Nein. Die frühere De-minimis-Befreiung ist seit dem 29. August 2025 ausgesetzt. Ob und welche Abgaben anfallen, hängt unter anderem von der Ware, ihrem Ursprung und den aktuellen Einfuhrregeln ab.
Berücksichtige Transport, mögliche Zölle und Zusatzzölle sowie Abfertigungs- und Servicegebühren. Die Berechnung benötigt passende Warenangaben. Etwaige Sales-Tax-Pflichten beim Verkauf werden separat betrachtet.
DDP legt Importabfertigung und Einfuhrabgaben auf die Verkäuferseite und erlaubt eine entsprechende Endpreiskalkulation. Bei DAP trägt der Käufer die Importseite. Die Entscheidung wird mit dem gewählten Versandservice und deinem Verkaufsmodell abgestimmt.
Das hängt von den Regeln der jeweiligen Zielstaaten und deinem Verkaufsmodell ab. Umsätze, physische Präsenz und Marketplace-Nutzung können eine Rolle spielen. Die konkrete Registrierungs- und Erhebungspflicht sollte steuerlich geprüft werden.
Der Importer of Record ist die für die Einfuhranmeldung und die Einhaltung der Importanforderungen verantwortliche Partei. Wer diese Rolle übernimmt, richtet sich nach der konkreten Transaktion und dem Importmodell. DDP allein legt diese Person nicht automatisch fest.
Die Anforderungen richten sich nach dem Produkt. Bei regulierten Verbraucherprodukten können CPSC-Zertifikate und eFiling erforderlich sein. Prüfe vor dem ersten Versand, welche Nachweise für dein Sortiment und die konkrete Einfuhr gelten.
Je nach System steht eine Integration oder API-Anbindung zur Verfügung. Gemeinsam prüfen wir, welche Daten übernommen werden können und wie Versandlabel, Dokumente und Tracking in deinen Prozess eingebunden werden.
Lege fest, wohin Rücksendungen gehen, wer die Kosten trägt und welche Dokumente benötigt werden. Bei der Rückführung nach Deutschland muss das passende Zollverfahren geprüft werden. Der Retourenprozess wird auf Warenart und Versandmodell abgestimmt.
Wir prüfen mit dir Carrier, Laufzeiten, DDP/DAP, Waren- und Importdaten sowie die passende Anbindung. Daraus entsteht ein Versandsetup für deine Bestellungen aus den USA.