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Paket in die Mongolei versenden: Zoll, Steuern und Laufzeit

Von Deutschland nach Ulaanbaatar und in die Mongolei: Geschäftssendungen sicher vorbereiten

Die Mongolei liegt zwischen China und Russland und gehört zu den flächenmäßig größten, aber am dünnsten besiedelten Staaten der Welt. Für deutsche Unternehmen ist das Land besonders bei Maschinen, Fahrzeugtechnik, Bergbauausrüstung, Energie- und Industrieprodukten interessant.

  • Versand von Deutschland in die Mongolei
  • Paket-, Express- und Frachtlösungen
  • Versand nach Ulaanbaatar und weitere Regionen
  • Zoll- und Versanddaten digital vorbereiten
  • 10 % Einfuhr-VAT berücksichtigen
  • Zollsatz nach HS-Code prüfen
  • Warenwert korrekt angeben
  • Einfuhrdokumente vor Versand vorbereiten
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Für die Mongolei zählt eine saubere Vorbereitung der Einfuhr

Zwischen Deutschland und der Mongolei liegen mehrere Grenzen und ein langer Transportweg.

Deshalb sollten Warenbeschreibung, Zolltarifnummer, Warenwert und Ursprung bereits vor der Abholung vollständig feststehen.

Auch mögliche Einfuhrgenehmigungen sollten bei regulierten Waren frühzeitig geprüft werden.

10 % VAT einplanen
Auf importierte Waren wird in der Mongolei grundsätzlich eine Mehrwertsteuer von 10 Prozent erhoben. Für bestimmte Waren gelten Ausnahmen oder Sonderregelungen.

Zollsatz nach Ware bestimmen
Die Höhe des Einfuhrzolls richtet sich nach der jeweiligen Tarifposition. Viele Waren liegen im unteren Zollbereich, einzelne Produkte werden jedoch höher belastet.

Importdokumente vollständig vorbereiten
Handelsrechnung, Warenbeschreibung, HS-Code und weitere Unterlagen sollten mit den elektronisch übermittelten Zolldaten übereinstimmen.

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Wichtige Informationen zu Zoll & Einfuhrabgaben

DAP oder DDP in die Mongolei: Einfuhrkosten vorher festlegen

Vor einer Geschäftslieferung sollte klar geregelt werden, wer die Einfuhrabfertigung und die entstehenden Abgaben übernimmt.

Bei DAP organisiert der Verkäufer den Transport bis zum vereinbarten Bestimmungsort.

Der Empfänger übernimmt grundsätzlich die Einfuhrabfertigung und mögliche Importkosten.

Dazu können gehören:

  • Einfuhrzoll
  • 10 % VAT
  • gegebenenfalls Verbrauchsteuern
  • Abfertigungsgebühren
  • Zollagentenkosten
  • weitere produktspezifische Gebühren

Bei DDP übernimmt dagegen der Verkäufer die vereinbarten Einfuhrkosten und weitergehenden Pflichten, sofern der jeweilige Carrier und die Importkonstellation dies erlauben.

Gerade bei B2C-Sendungen oder festen Lieferpreisen für Geschäftskunden kann das mehr Kostentransparenz schaffen.

Vor einem DDP-Angebot sollten mindestens geprüft werden:

  • HS-Code
  • Zollwert
  • Zollsatz
  • 10 % VAT
  • Ursprungsland
  • mögliche Verbrauchsteuern
  • Importgenehmigungen
  • Carrier- und Abfertigungsgebühren

Eine Landed-Cost-Berechnung hilft dabei, Transport und Einfuhrkosten bereits vor dem Versand gemeinsam zu betrachten.

Wie hoch ist der Einfuhrzoll in der Mongolei?

Der Einfuhrzoll richtet sich nach der konkreten Warenart.

Die mongolische Investment and Trade Agency nennt für Importwaren grundsätzlich Zollsätze zwischen:

5 und 20 Prozent.

Der tatsächliche Satz kann jedoch je nach Tarifposition abweichen oder durch besondere Regelungen beeinflusst werden.

Die WTO weist für die Mongolei für 2025 einen durchschnittlich angewandten MFN-Zoll von:

5,2 %

aus.

Ein Durchschnittswert ist für eine konkrete Zollrechnung allerdings nur bedingt hilfreich.

Entscheidend sind immer:

  • Zolltarifnummer
  • Warenart
  • Warenwert
  • Ursprung
  • gegebenenfalls besondere Zollregelungen

Bei bestimmten Waren können zusätzlich Verbrauchsteuern entstehen.

Dazu gehören beispielsweise einzelne Fahrzeuge, Alkohol oder Tabakwaren.

Der Zollwert ist nicht immer nur der Rechnungsbetrag

Die mongolische Zollverwaltung verwendet grundsätzlich den Transaktionswert als wichtigste Grundlage für die Zollwertermittlung.

Dabei können bestimmte Kosten hinzugerechnet werden.

Relevant können beispielsweise sein:

  • Warenwert
  • Transportkosten
  • Versicherung
  • weitere Kosten bis zur Einfuhr

Weitere Informationen finden Sie unter Zollwert richtig berechnen.

Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in der Mongolei?

Die mongolische Mehrwertsteuer wird international als:

Value Added Tax, kurz VAT

bezeichnet.

Der reguläre Steuersatz beträgt:

10 %.

Dieser Satz gilt grundsätzlich auch für Waren, die in die Mongolei importiert werden.

Für einzelne Produkte bestehen jedoch Steuerbefreiungen oder besondere Steuersätze.

Die mongolische Steuerverwaltung nennt beispielsweise besondere Regelungen für bestimmte Kraftstoffe sowie verschiedene ausdrücklich steuerbefreite Waren.

Zusätzlich zur VAT können je nach Produkt entstehen:

    • Einfuhrzoll
    • Verbrauchsteuer
  • Abfertigungsgebühren
  • weitere gesetzliche Gebühren

Deshalb sollte bei DDP oder einer Landed-Cost-Kalkulation nicht einfach nur zehn Prozent auf den Rechnungsbetrag gerechnet werden.

Reguläre VAT: 10 %

Die mongolische Zollabfertigung wird digital vorbereitet

Die Mongolei verarbeitet Zollanmeldungen zunehmend elektronisch.

Hierfür wird das mongolische Zollportal:

gaali.mn

verwendet.

Über dieses System werden Zollanmeldungen bearbeitet.

Nach Angaben der mongolischen Investment and Trade Agency müssen bestimmte unterstützende Dokumente jedoch weiterhin bei der Zollbehörde vorgelegt werden.

Für deutsche Versender bedeutet das:

Die digitalen Angaben und die tatsächlichen Handelsdokumente sollten exakt zusammenpassen.

Besonders wichtig sind:

  • korrekte Warenbeschreibung
  • HS-Code
  • Warenwert
  • Ursprungsland
  • Menge und Gewicht
  • Versenderdaten
  • Empfängerdaten

Je nach Ware können außerdem Genehmigungen, Prüfbescheinigungen oder weitere Dokumente benötigt werden.

Bei gewerblichen Importen kann der Empfänger außerdem einen lokalen Zollagenten einsetzen.

Mehr zum digitalen Austausch von Versand- und Zolldaten finden Sie unter Paperless Trade im internationalen Versand.

Paket in die Mongolei versenden: Was Unternehmen vorher wissen sollten

Die Mongolei ist ein Binnenstaat in Zentral- und Ostasien.

Sie besitzt keine eigene Meeresküste und grenzt ausschließlich an:

  • China
  • Russland

Das beeinflusst auch die internationalen Transportwege.

Der wichtigste wirtschaftliche und logistische Mittelpunkt ist:

Ulaanbaatar.

Ein großer Teil der Bevölkerung sowie zahlreiche Unternehmen und Behörden befinden sich in der Hauptstadtregion.

Weitere relevante Städte und Wirtschaftsstandorte sind beispielsweise:

  • Erdenet
  • Darkhan
  • Choibalsan
  • Sainshand

Welche Dokumente brauche ich für die Mongolei?

Bei einer gewerblichen Warenlieferung sollten typischerweise folgende Unterlagen und Informationen vorbereitet werden:

  • Handelsrechnung
  • Transportdokument
  • präzise Warenbeschreibung
  • Zolltarifnummer
  • Warenwert
  • Ursprungsland
  • Menge und Gewicht
  • gegebenenfalls Packliste
  • gegebenenfalls Ursprungszeugnis
  • gegebenenfalls Einfuhrgenehmigungen oder Zertifikate

Bei einem normalen Warenverkauf wird eine Handelsrechnung verwendet.

Für kostenlose Muster, Garantieersatz oder andere Warenbewegungen ohne klassischen Verkauf kann dagegen eine Proforma-Rechnung passend sein.

Weitere Hinweise finden Sie unter Proformarechnung beim Zoll richtig verwenden.

Gibt es ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Mongolei?

Zwischen der Europäischen Union und der Mongolei besteht derzeit kein allgemeines Freihandelsabkommen, das deutschen Waren automatisch einen vergünstigten Einfuhrzoll in der Mongolei gewährt.

Die Handelsbeziehungen basieren unter anderem auf dem:

EU-Mongolia Partnership and Cooperation Agreement.

Daneben profitiert die Mongolei vom europäischen GSP+-System.

Dieses System betrifft jedoch vor allem Waren:

Mongolei → Europäische Union.

Es bedeutet nicht, dass eine deutsche Maschine bei der Einfuhr in die Mongolei automatisch zollfrei ist.

Für deutsche Exporteure sollte deshalb grundsätzlich der mongolische Zollsatz der konkreten Tarifposition geprüft werden.

Brauche ich eine EUR.1 für die Mongolei?

Für normale deutsche Exporte in die Mongolei besteht keine allgemeine EU-Präferenzregelung, bei der eine EUR.1 automatisch zu einem günstigeren Einfuhrzoll führt.

Eine EUR.1 sollte deshalb nicht einfach vorsorglich erstellt werden.

Wenn der Empfänger einen Ursprungsnachweis verlangt, kann stattdessen abhängig vom Vorgang ein nichtpräferenzielles Ursprungszeugnis relevant sein.

Dabei handelt es sich jedoch um einen anderen Nachweis als eine EUR.1.

Wie lange dauert ein Paket in die Mongolei?

DHL Paket nennt aktuell eine Laufzeitorientierung von:

10 bis 18 Werktagen.

Für Expresssendungen geht es deutlich schneller.

DHL Express nennt 2026 für zentrale Zielgebiete in der Mongolei ungefähr:

3 Werktage

für DHL Express Worldwide.

Für eine zollpflichtige Warensendung wird dabei ein zusätzlicher Werktag als Orientierung angegeben.

Die tatsächliche Laufzeit hängt jedoch unter anderem ab von:

  • Empfängerort
  • Carrier
  • Warenart
  • Zollabfertigung
  • notwendigen Genehmigungen

Außerhalb von Ulaanbaatar kann die Zustellung deutlich länger dauern.

Warenbeschreibung auf Englisch angeben

DHL akzeptiert für die Mongolei aktuell:

Englisch

als Sprache für die Zollinhaltserklärung.

Die Beschreibung sollte deshalb eindeutig und fachlich verständlich sein.

Nicht:

„Parts“

sondern beispielsweise:

„Stainless steel hydraulic valve for mining excavator“

So werden Material, Produkt und Verwendungszweck wesentlich klarer.

Ungenaue Sammelbegriffe wie:

  • Parts
  • Samples
  • Accessories
  • Goods
  • Equipment

sollten möglichst vermieden werden.

Adresse in der Mongolei richtig schreiben

DHL verlangt für internationale Sendungen lateinische Buchstaben und arabische Ziffern.

Ein mögliches Adressformat ist beispielsweise:


MR. TEMUUJIN DASHNYAM
6-R HOROOLOL-2, HUDALDAANII GUDAMJ-52/4
APARTMENT 30-29
ULAANBAATAR 15141
MONGOLIA

Telefonnummer und E-Mail-Adresse sollten ebenfalls angegeben werden.

Das erleichtert die Kontaktaufnahme bei Fragen zur Einfuhrabfertigung und Zustellung.

Wiederkehrende Zolldaten zentral hinterlegen

Bei Maschinenbau, Ersatzteilen oder technischen Komponenten werden häufig dieselben Artikel mehrfach verschickt.

Informationen wie:

  • Artikelbeschreibung
  • HS-Code
  • Ursprung
  • Gewicht
  • Warenwert

sollten deshalb möglichst nicht bei jedem Auftrag neu erfasst werden.

Über eine ERP- oder SAP-Versandschnittstelle können solche Daten automatisierter in den Versandprozess übernommen werden.

Versandkosten berechnen

Diese Fehler verzögern Sendungen in die Mongolei

Aufgrund des langen Transportwegs ist es besonders ärgerlich, wenn eine Sendung erst nach der Ankunft wegen fehlender Angaben gestoppt wird.

Typische Ursachen sind:

  • Warenbeschreibung zu allgemein
  • HS-Code fehlt oder ist falsch
  • Warenwert nicht nachvollziehbar
  • Ursprungsland fehlt
  • Handelsrechnung ist unvollständig
  • Packliste und Rechnung stimmen nicht überein
  • Importgenehmigung wurde nicht geprüft
  • Empfänger kann die Einfuhr nicht abfertigen
  • Telefonnummer des Empfängers fehlt

Besonders bei Maschinen, technischen Geräten und Ersatzteilen sollten Produktdaten möglichst genau sein.

Die Bezeichnung „Spare Parts“ sagt dem Zoll ungefähr so viel wie „irgendwas aus Metall“. Beeindruckend knapp, aber für eine Einfuhrabfertigung eher nutzlos.

Bei regelmäßigem Export hilft es deshalb, die benötigten Wareninformationen zu standardisieren.

Mehr dazu finden Sie unter Versanddokumente automatisieren und Fehler reduzieren.

Welche Waren werden von Deutschland in die Mongolei exportiert?

Die mongolische Wirtschaft ist stark durch Bergbau, Rohstoffe, Landwirtschaft und den Ausbau der Infrastruktur geprägt.

Dadurch entsteht insbesondere bei technischen und industriellen Produkten Nachfrage.

Für deutsche Unternehmen können beispielsweise folgende Waren interessant sein:

  • Maschinen und Produktionsanlagen
  • Bergbauausrüstung
  • Maschinenersatzteile
  • Fahrzeug- und Nutzfahrzeugteile
  • Elektrotechnik
  • Mess- und Prüftechnik
  • Pumpen und Wassertechnik
  • Energie- und Solartechnik
  • Werkzeuge und Werkstattausrüstung
  • IT- und Kommunikationstechnik

Vor allem bei Maschinen, Ersatzteilen und technischen Komponenten sollte die richtige Zolltarifnummer bereits vor dem Versand feststehen.

Sie entscheidet mit darüber, welcher Zollsatz und welche möglichen Einfuhrvorschriften gelten.

Mehr dazu finden Sie unter Zolltarifnummer korrekt bestimmen.

Kontakt aufnehmen

Versandinformationen: Mongolei

Standard, Express oder Fracht in die Mongolei?

Je nach Größe und Dringlichkeit stehen unterschiedliche Versandarten zur Verfügung.

Standardpaket

Für kleinere und weniger zeitkritische Sendungen kann ein klassischer Paketservice genutzt werden.

DHL Paket nennt aktuell:

10 bis 18 Werktage.

Expressversand

Für dringende Ersatzteile oder wichtige Geschäftswaren ist Express deutlich schneller.

DHL Express nennt für zentrale Zielgebiete ungefähr drei Werktage im Hauptlauf.

Bei zollpflichtigen Waren ist zusätzliche Abfertigungszeit einzuplanen.

Frachtversand

Bei Maschinen, Paletten oder größeren Warenmengen kommen Luft-, Straßen- und kombinierte Frachtlösungen infrage.

Weitere Informationen finden Sie unter internationaler Frachtversand.

Wie gelangen Waren von Deutschland in die Mongolei?

Die Mongolei besitzt keinen eigenen Seehafen.

Dadurch unterscheiden sich die Transportwege deutlich von vielen anderen asiatischen Märkten.

Für zeitkritische Sendungen spielt die Luftfracht eine wichtige Rolle.

Das wichtigste internationale Luftverkehrsdrehkreuz ist der Flughafen von Ulaanbaatar.

Für größere Warenmengen kommen außerdem Straßen- und Bahnverbindungen infrage.

Da die Mongolei ausschließlich an China und Russland grenzt, muss Landfracht mindestens eines dieser Länder durchqueren.

Welche Route tatsächlich genutzt wird, hängt vom Carrier, der Warenart, aktuellen Transitmöglichkeiten und den geltenden Außenhandelsvorschriften ab.

Für Seefracht wird die Ware zunächst über einen ausländischen Hafen transportiert und anschließend per Bahn oder Lkw in die Mongolei weitergeleitet.

Bei großen B2B-Sendungen sollte deshalb nicht nur der reine Seefrachtpreis betrachtet werden.

Auch der anschließende Landtransport bis Ulaanbaatar oder zum tatsächlichen Empfänger kann einen erheblichen Teil der Transportkosten ausmachen.

Welche Importkosten können in der Mongolei entstehen?

Die Einfuhrkosten können aus mehreren Bestandteilen bestehen.

Je nach Ware können dazugehören:

  • Einfuhrzoll
  • 10 % VAT
  • gegebenenfalls Verbrauchsteuer
  • Zollagentenkosten
  • Carrier-Abfertigungsgebühren
  • weitere produktspezifische Gebühren

Die mongolische Investment and Trade Agency nennt reguläre Einfuhrzölle von etwa 5 bis 20 Prozent abhängig von der Warenart.

Nicht jede Ware wird jedoch gleich behandelt.

Deshalb sollte der konkrete Zollsatz immer anhand der Zolltarifnummer geprüft werden.

Für die Berechnung der tatsächlichen Gesamtkosten sollte außerdem der maßgebliche Zollwert berücksichtigt werden.

Was kostet ein Paket in die Mongolei?

Der Versandpreis hängt unter anderem ab von:

  • Gewicht
  • Paketmaßen
  • Volumengewicht
  • Versanddienstleister
  • Standard- oder Expressversand
  • Zielregion
  • Warenart
  • Zusatzleistungen

Besonders bei Sendungen außerhalb von Ulaanbaatar können weitere Zustell- oder Außengebietszuschläge entstehen.

Auch das Volumengewicht kann den Preis deutlich beeinflussen.

Das ist besonders bei großen, aber vergleichsweise leichten Ersatzteilen oder technischen Komponenten relevant.

Wie Carrier diesen Wert berechnen, erklären wir unter Volumengewicht verstehen und berechnen.

Zusätzlich zum Transportpreis müssen mögliche Importabgaben berücksichtigt werden.

Onlinehandel in die Mongolei: Zusatzkosten transparent kommunizieren

Auch Online-Shops können Waren direkt an Kunden in der Mongolei liefern.

Dabei handelt es sich jedoch um einen Drittlandsversand.

Neben dem Produktpreis und den Versandkosten können für den Empfänger zusätzliche Kosten entstehen.

Dazu gehören möglicherweise:

  • Einfuhrzoll
  • 10 % VAT
  • Carrier-Abfertigungsgebühren
  • weitere produktabhängige Abgaben

Diese Kosten sollten möglichst bereits vor Abschluss der Bestellung erklärt werden.

Bei DAP trägt der Empfänger grundsätzlich die vereinbarten Einfuhrkosten.

Ein geeignetes DDP-Modell kann dagegen mehr Preistransparenz schaffen, sofern Carrier und Importprozess diese Versandart unterstützen.

Für Händler kann es deshalb sinnvoll sein, Versand- und Einfuhrkosten direkt im Shop zu berücksichtigen.

Mehr dazu finden Sie unter Versand- und Einfuhrkosten im Checkout anzeigen.

Bergbau und große Entfernungen prägen den Versand in die Mongolei

Die Mongolei verfügt über bedeutende Rohstoffvorkommen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Kohle
  • Kupfer
  • Gold
  • Flussspat
  • weitere Mineralien und Erze

Der Bergbausektor benötigt entsprechend viele importierte Maschinen, Fahrzeuge und technische Komponenten.

Für deutsche Unternehmen können deshalb insbesondere folgende Bereiche interessant sein:

  • Bergbaumaschinen
  • Fördertechnik
  • Hydraulik
  • Pumpen
  • Elektrotechnik
  • Messsysteme
  • Werkstattausrüstung
  • Ersatz- und Verschleißteile

Gleichzeitig entstehen durch die großen Entfernungen innerhalb des Landes besondere Anforderungen an die Zustellung.

Ulaanbaatar ist logistisch wesentlich einfacher erreichbar als weit entfernte Bergbau- oder Industriegebiete.

Deshalb sollte die tatsächliche Empfängeradresse bereits bei der Carrier-Auswahl berücksichtigt werden.

Welcher Carrier eignet sich für die Mongolei?

Für Sendungen aus Deutschland stehen verschiedene internationale Paket-, Express- und Frachtanbieter zur Verfügung.

Je nach Sendungsprofil können beispielsweise Angebote von:

  • DHL
  • DHL Express
  • UPS
  • FedEx
  • internationalen Luft- und Frachtpartnern

infrage kommen.

Beim Vergleich sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden:

  • Versandpreis
  • Laufzeit
  • Zollabfertigung
  • Tracking
  • Versicherung
  • Gewichtsgrenzen
  • maximale Paketmaße
  • Zielregion
  • Außengebietszuschläge

Gerade bei dringenden Ersatzteilen oder Produktionsmaterial ist der günstigste Tarif nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung.

Paket International ermöglicht einen Multi-Carrier-Vergleich, sodass abhängig von Sendung, Zielort und Dringlichkeit unterschiedliche Versanddienstleister genutzt werden können.

Häufige Fragen zum Versand

Kann ich ein Paket von Deutschland in die Mongolei versenden?

Ja. Pakete, Expresssendungen und Geschäftswaren können von Deutschland in die Mongolei verschickt werden. Da die Mongolei außerhalb der EU liegt, benötigen Warensendungen vollständige Zollinformationen.

Wie lange dauert ein Paket in die Mongolei?

DHL Paket nennt aktuell eine Laufzeitorientierung von 10 bis 18 Werktagen. DHL Express nennt für zentrale Zielgebiete ungefähr drei Werktage. Bei zollpflichtigen Sendungen sollte zusätzliche Zeit für die Einfuhrabfertigung eingeplant werden.

Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in der Mongolei?

Der reguläre mongolische VAT-Satz beträgt 10 Prozent. Dieser gilt grundsätzlich auch für importierte Waren. Für einzelne Produkte bestehen Steuerbefreiungen oder Sonderregelungen.

Wie hoch ist der Zoll in der Mongolei?

Der Zoll hängt von der jeweiligen Ware ab. Die mongolische Investment and Trade Agency nennt reguläre Einfuhrzölle zwischen 5 und 20 Prozent. Der aktuelle durchschnittlich angewandte MFN-Zoll liegt laut WTO bei rund 5,2 Prozent.

Brauche ich eine EUR.1 für die Mongolei?

Für normale deutsche Exporte in die Mongolei besteht keine allgemeine EU-Präferenzregelung, durch die eine EUR.1 automatisch einen niedrigeren Einfuhrzoll bewirkt. Falls ein Ursprungsnachweis verlangt wird, kann abhängig vom Vorgang beispielsweise ein nichtpräferenzielles Ursprungszeugnis relevant sein.

Gibt es ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Mongolei?

Es besteht derzeit kein allgemeines Freihandelsabkommen, das deutschen Exportwaren automatisch vergünstigte mongolische Einfuhrzölle gewährt. Die Beziehungen zwischen der EU und der Mongolei basieren unter anderem auf einem Partnership and Cooperation Agreement.

Welche Sprache sollte ich für die Zollinhaltserklärung verwenden?

DHL nennt für die Mongolei Englisch als zulässige Sprache für die Zollinhaltserklärung. Die Warenbeschreibung sollte möglichst präzise sein und Produkt, Material und Verwendungszweck erkennen lassen.

Welche Dokumente brauche ich für die Mongolei?

Bei Geschäftssendungen werden typischerweise eine Handelsrechnung und vollständige Angaben zu Ware, Warenwert, Zolltarifnummer und Ursprung benötigt. Je nach Produkt können außerdem Packliste, Ursprungszeugnis, Genehmigungen oder weitere Zertifikate erforderlich sein.

Kann ich DDP in die Mongolei versenden?

DDP kann abhängig vom Carrier und der Importkonstellation möglich sein. Vor der Buchung sollten Zollsatz, 10 Prozent VAT, mögliche Verbrauchsteuern und weitere Abfertigungsgebühren geprüft werden.

Wie werden Waren in der Mongolei verzollt?

Die mongolische Zollverwaltung bearbeitet Zollanmeldungen elektronisch über das Zollportal gaali.mn. Abhängig vom Vorgang können zusätzliche Dokumente oder die Unterstützung eines lokalen Zollagenten erforderlich sein.

Warum ist die Zustellung außerhalb Ulaanbaatars teilweise länger?

Die Mongolei ist sehr groß und vergleichsweise dünn besiedelt. Viele Regionen liegen weit von den internationalen Logistikzentren entfernt. Dadurch können Weitertransport und Zustellung außerhalb Ulaanbaatars zusätzliche Zeit benötigen.

Welche Waren werden häufig in die Mongolei importiert?

Besonders relevant sind Maschinen, Bergbauausrüstung, Fahrzeuge und Ersatzteile, Elektrotechnik, Werkzeuge, IT-Produkte sowie technische Anlagen und Komponenten.

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